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An
Johann Georg Hamann.
Waels bey Aachen den Uten Jan. 1785.
9)!ein Briefvom 3iten December ist nun vermuthlichschon in Ihren Händen, und die Fortsetzung, die fol-gen sollte mit der nächsten Post, noch nicht einmal ge-schrieben. Ein Familiengeschäft nöthigte mich plötzlichhierher zu reisen. Unerachtet dieser gültigen Entschul-digung ist es mir schwer auf dem Herzen liegen geblie-ben, daß ich nicht Wort hielt. Darum will ich esheute lösen so gut ich kann. Was ich Ihnen zu sagenvorhatte, weiß ich genug; aber desto weniger wie iches kurz und doch verständlich zusammen fassen soll.
In Ihrem Golgatha hat vor andern eine Stellemich getroffen, S. 63, wo Sie sagen: „Bey demunendlichen Mißverhältnisse des Menschen zuGott . . . um es zu heben und aus dem Wege zu räu-men . . . muß der Mensch entweder einer göttli-chen Natur theilhaftig werden, oder auch die Gott-heit Fleisch und Blut an sich nehmen."
An diesem Knoten mühet sich alles theologischeund philosophische Dichten und Trachten auch meines