Band 
Sechster und letzter Band.
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um wahre, durchaus heilsame Aufklärung zu bis

werden. vers

Leider war dieser große Reformator zugleich ten

Eroberer, und glaubte widerspenstige Heiden auch min

mit dem Schwert bekehren zu müssen. So geschah wur

es, daß er sich selbst entgegen arbeitete, und was Sp>

er pflanzte, nicht genug zu Kräften kommen konnte. liche

Zwar dauerten die von ihm gestifteten Schulen fort, eini<

ja ihre Anzahl vermehrte sich mit der Ausbreitung — >

des Christenthums und dem daraus entspringenden Mit

Bedürfniß einer zahlreicheren Geistlichkeit. Ueber nan

diesem Bedürniß aber wurde nun auch alles andere fort

vergessen; man erzog blos Kirchendiener, und brachte tu n

ihnen nothdürstig bei, was zum Kirchendienste un- dan

entbehrlich war. Die tiefste und verderblichste Un- in i

wissenheit wurde herrschend, Hierarchie und Feudal- Mö

anarchie erreichten den Gipfel ihrer Macht; Staat verj

und Kirche verwilderten: es entstand die Epoche, hall

welche den Namen des eigentlichen Mittelal-ters führt. - rcn!

Gegen die Hälfte desselben, zu Anfang des drei- scnszehnten Jahrhunderts, bildeten sich jene viergliedri- —gen Lehr- und Lernkörper, deren Abkömmlinge noch met