Band 
Sechster und letzter Band.
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Schriftsteller, „zerrüttet unter dem Titel der gesun- heutden Philosophie die schönsten Verhältnisse des Lebens. GotDie schmeichelnde Glückseligkeitslehre, durch rendie man zuerst den Strom der Leidenschaften däm- Diej

men wollte, ist längst ein schwankender Kahn gewor- zu <

den, der dem Strome folgt. Die ernstere und h ö- Der

here Sittenlehre, die den Menschen zum Be- sog

wußtseyn seiner Würde begeistert, ist dem Volke zu dass

wunderlich und zu hoch. Es kann sie nicht begrei- auf!

fen. Der Mensch, im Ganzen, hat nur dann türl

Gewissen, im strengsten Sinne des Worts, wenn lich

er sich auch im Verborgenen noch vor einem andern den

Wesen, als vor sich selbst, schämen zu müssen glaubt. der

Der Glaube an ein solches Wesen war durch Unter- tet,

richt und Tradition seit Jahrhunderten mit der An- dier

hänglichkeit an eine Kirche identificirt. Unüberleg-tes Aufklärungsgeschrei riß das Volk von der Kirchelos, und das Gewissen war ohne Dach und Fach. zwe

Nun lechzt die eine Parthei nach süßer Lust, um den tiu

Lebensbecher rein auszuschlürfen, und die andere Kk

Parthei kriecht wieder zu Kreuze, im buchstäblichen sie

Sinne dieser Wörter. Zwischen dieser, man darf hei!

wohl sagen, eckelhaften Opposition eines wiedererste- ein'