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Schriftsteller, „zerrüttet unter dem Titel der gesun- heutden Philosophie die schönsten Verhältnisse des Lebens. GotDie schmeichelnde Glückseligkeitslehre, durch rendie man zuerst den Strom der Leidenschaften däm- Diej
men wollte, ist längst ein schwankender Kahn gewor- zu <
den, der dem Strome folgt. Die ernstere und h ö- Der
here Sittenlehre, die den Menschen zum Be- sog
wußtseyn seiner Würde begeistert, ist dem Volke zu dass
wunderlich und zu hoch. Es kann sie nicht begrei- auf!
fen. Der Mensch, im Ganzen, hat nur dann türl
Gewissen, im strengsten Sinne des Worts, wenn lich
er sich auch im Verborgenen noch vor einem andern den
Wesen, als vor sich selbst, schämen zu müssen glaubt. der
Der Glaube an ein solches Wesen war durch Unter- tet,
richt und Tradition seit Jahrhunderten mit der An- dier
hänglichkeit an eine Kirche identificirt. Unüberleg-tes Aufklärungsgeschrei riß das Volk von der Kirchelos, und das Gewissen war ohne Dach und Fach. zwe
Nun lechzt die eine Parthei nach süßer Lust, um den tiu
Lebensbecher rein auszuschlürfen, und die andere Kk
Parthei kriecht wieder zu Kreuze, im buchstäblichen sie
Sinne dieser Wörter. Zwischen dieser, man darf hei!
wohl sagen, eckelhaften Opposition eines wiedererste- ein'