Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
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— gewöhnt an die Finsternisse ihres Ortes und nun licht-geblendet— mit Unwillen aus: Welche Nacht! Undhören sie dann ebenso ausrufen den Lichtschauer, wenner, hingewandt nach ihren Finsternissen, und nacht-geblendet, auch schauert und wankt, so erheben sieüber ihn ein lautes Hohngelachter, schreien und spotten:daß er Sichtbares zu suchen nicht verstehe, aber Un-sichtbares sehen und zeigen zu können sich rühme. DerVerrückte! Wie der aus sich selbst beginnende, der gött-liche Tugenden aus des eigenen Herzens Geist und Em-pfindung erzeugende Heros erhaben ist über den spatervon ihm nur träumenden Fabler, so überall des Gei-stes und Herzens vorbildende Kraft über nachbildendeBesinnung. Diese, dem Einbildungsvermögen folgendund mit ihm erzeugend den Verstand, kann ewig nur dabeginnen, wo jene schon vollendet hat, und muß unwis-send bleiben, in sich allein, jedes ersten Ursprunges undjedes letzten Zwecks. Echo des freithätigen Geistes,hallt sie nach, Endlaute ohne Zahl; aber anzustimmenschöpferisches Wort vermag sie nicht.

Vermag es aber der Geist selbst, der den Menschenbelebende? Oder ist auch in ihm, was als vorbil-dende Kraft erscheint, nur ein geheimeres Nachbildenaus tiefer wirkender Besinnung, nicht eine wahrhaftbeginnende schöpferische Kraft ?

Ohne allen Beginn und ganz und allein aus sichselbst ist nur Einer. Alles vielfach vorhandene ist vonihm, und konnte des Geistes blos th eil h astig wer-den, ewig von ihm unterschieden und ewig nur aus ihm