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kein Werk weder der Natur noch der Kunst gelangtzum Daseyn anders, als durch ein Ueberflüssigesder Kraft und mit demselben.
Nun trete auch die Metaphysik auf.
Wenn ich sage, daß sie nichts anders ist alsdas rein Ueberflüssige im Verstände, sorede ich nicht aus mir selbst. Der tiefdenkendste un-ter den Philosophen, wenigstens des gegenwärtigenJahrhunderts (ich nenne ihn nicht den tiefsinnig-sten; denn tiefsinnig sind nur die Gemüthskranken,sagt Kant, in seiner Anthropologie — ich fürchte,mir zu Gehör! —) der Mann also, von beispiello-ser Denkkraft nach meinem Urtheil, Fichte, hat be-wiesen, daß man zur höheren und allein wahren Phi-losophie dadurch einzig gelange, daß man sich vomnothwendigen und zu jedem vernünftigen Denken sonstvollkommen hinreichenden Abstrahiren und Reflectiren— zum Ueberflüssigen durch absolute Freiheiterhebe. Das absolut und durch und durch über-flüssige Denken ist demnach ausschließlich ein phi-losophisches Denken, und was durch ein solchesDenken entsteht, allein Wissenschaft und wahreWahrheit.
VI.
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