Band 
Sechster und letzter Band.
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Aber nicht blos die höhere Philosophie, son- vordern jede, auch die gemeinste Erkenntniß, hat im wei

Ueberflüssigen allein ihr Wesen, weil sie — in Be- ten

griffen allein ihr Wesen hat; diese aber, ohne Aus- dennähme und nothwendig, aus einem Ueberflüssigen der mö^Vorstelluug müssen heraus gegriffen und heraus ge- sig<rissen werden, ungefähr wie die Figuren aus demRaume. Der alte Spruch: Delei-ininatio est ue- noegatio, gilt unbedingt und ewig. Einen Gegenstand ihrin der Vorstellung bestimmen, und seinen Be-griff hervorbringen, ist Eins. Wenn nun bestim- hin

men verneinen ist, so versteht sich das klebrige St

von selbst. Schluß auf Schluß überzeugt uns nun W

mit Gewalt, daß wir, nur zum Ueberflusse, was wir ha'

im Grunde schon wußten, auch noch hintennach er- W

fahren; daß alle unsere Begriffe, Erkenntnisse und ers

Wissenschaften, nur so viele Absonderungen sind ^

von unserer Allwissenheit; welche Absonderungen wir dei

vornehmen einzig und allein um uns unserer Allwis- sH

senheit in unserer Allwissenheit selbstanschauend zu da

erfreuen. Wir bringen demnach die Wissenschaften H

hervor keinesweges weil es uns an Wissen gebricht, de

sondern ganz im Gegentheil werden sie von uns her- "'