119
schen dem Nothdürfrigen und Überflüssigen eineGrenze entstehen zu lassen, als das bevorstehendeJahr Achtzehnhundert. Es ist streitig geblieben,selbst nach Lichtenbcrg, ob es ein Bedürfniß für daszu Ende laufende Sakulum, oder ein demselben über-flüssiges Wesen sey. Diese zweideutige Beschaffen-heit giebt ihm gerade die Eigenschaft einer Linie ohneBreite, wie wir sie, um das Nothdürstige von demUeberflüssigen idealisch zu trennen, und ihnen einegemeinschaftliche Grenze zu setzen, nöthig haben.
Die Freude und den Dank des Publikums,wenn es erfährt, daß ihm seine Bedürfnisse nichtmehr unwürdig zugezählt, sondern überflüssig gereichtwerden sollen ohne Maß und Ende, von der Erschei-nung dieses Taschenbuchs an; diese Freude und die-sen Dank mit ihren Folgen, verehre ich Euch beiden.Ich wünsche vergessen zu werden, um allein und destolebhafter zu fühlen, was ich für ein Geber bin —und was für ein Mann — Ichs
Friedrich Heinrich Jacobi.