120
Nachschreiben.
Ich vergaß das Wesentlichste: die Verzierun-gen des überflüssigen Taschenbuchs.
Einen Augenblick schien es mir der Mühe nichtzu lohnen, über diesen Punkt jetzt noch besondersnachzuschreiben, da Ihr nur meinem durch Ein-gebung und Schlüsse herausgebrachten Titel, in demschon alles mitgegeben ist, ein wenig nachzuden-ken braucht, um Euch, unter so ganz verändertenUmständen, selbst hinlänglich rathen zu können.
In der That, wenn man die Sache nur soobenhin betrachtet, scheint in der Welt nichts leichterzu seyn, als ein überflüssiges Taschenbuch auch nochüberflüssig zu verzieren. Reiflicher erwägend findetman es anders; es zeigt sich alsdann, daß jenerSchein des Leichten nur daher entstand, daß man sichnoch nicht genug von dem Truge des alten Wortvcr-standes und Sprachgebrauchs losgemacht hatte. Er-hebt man sich mit dem Begriffe des Ueberflüssigcnauf den von mir angewiesenen Standpunkt, so erblicktman den Gedanken einer überflüssigen Ver-zierung eines Ueberflüssigen in einer solchen