Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
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Unzufriedenheit mit sich selbst nicht, und es giebt einenGrad der Reue, von dem keine Erlösung ist.

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Was wir so empfinden, wie wir uns selbst em-

pfinden, das nennen wir wirklich. Das Forschennach Wahrheit ist das Forschen nach dem, uns nichtunmittelbar gegenwärtigen, Wirklichen.

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Wir können uns ohne Gefahr den Eindrücken

der Natur, auch den Eindrücken von Menschen über-lassen; es heiße Enthusiamus, heiße Schwärmerei;ist der Eindruck nur wirklich da, ist unsere Empfin-dung nur das Resultat eines wirklichen Verhältnis-ses, so hat es nichts zu bedeuten. So bald wir abernur die Empfindung länger erhalten wollen, als sievon selbst dauert, so bald wir bemüht sind, sie nach-zuahmen, so bald wir endlich gar bemüht sind,die Empfindungen Anderer in uns zu erwecken, sosind wir auf dem Wege des Selbstbetruges, derHeuchelei.

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Ich traue der Vernunft mehr, als dem sinnlichenAugenschein, heißt, ich traue allen meinen