Band 
Sechster und letzter Band.
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t die eine Empfindung, Begierde, Leidenschaft die andere

Chri- einschränkt, bedingt, folgt noch kein Recht der mäch-

: aus tigeren über die mindermächtige. Gewalt gegen Ge-

l. walt gebiert nie ein Recht, sondern nur Ansehen ge-

gen Ansehen, und das höchste Ansehen ist bei derkann, Vernunft,

läug- * . *

Die Des Hobbes Irrthum besteht darin, daß er es

nmer für ein und denselben Satz hält, daß Jeder ein

Recht auf alles habe, und daß Alle ein Recht aufalles haben. Dieses ist wahr, und es folgt daraus,That daß sie sich zu einer Theilung verstehen müssen,

r der Jenes ist falsch, und hat den Widerspruch in sich;

Seele, Alles können nicht Mehrere haben. Der Satz, wenn

eben. er wahr seyn soll, muß eigentlich so ausgedrückt wer-den: wir haben alle ein gleiches Recht

und an alles,

etze." * * *

i Es Es ist überall unter der Würde des Menschen,

Zorn blos als der Stärkere Gesetze geben zu wollen, und

8eld- sich des Druckes, den man, wie ein Klotz, blos durch

dem seine Masse verursacht, als einer lebendigen Kraft

daß Zu freuen.

VI.

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