Dritte Abtheilung.
Unser Geist macht an die Natur und die GeschichteForderungen , die ganz und gar kein Gehör finden.Eben solche Forderungen macht er an seine Vernunft,an seinen Willen, an sein Herz, an sein Bewußt-seyn. Er wird zunicht über allen den abschlägigenAntworten, die er erhalt, und kann dennoch seineForderung nicht aufgeben; er verschwindet vor sichselbst bei dem Nachdenken über sich selbst, und fühltsich doch mehr als alles andere.
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Es ist sonderbar, wie mächtig und wie unmäch-tig Begriffe sind. Der Mensch ist ein mittelbaresGeschöpf, sein ganzes Bewußtseyn ist ein Begriff,den er konstruirt und fortleitet. Ohne Zusammen-hang kann der Mensch sich nicht denken. Sein Ichbildet sich nach und nach, und er verliert sich selbst,wenn er die Verknüpfung dieser Bildung verliert.Darum hangen die Menschen so an Geburtsort,