Vierte Abtheilung
Selbstgefühl und der Wille und die Kraft, sichselbst zu behaupten, ist die erste Tugend und heißtSelbständigkeit, Tapferkeit und Muth. Das-selbe Gefühl und dieselbe Befugniß Anderen einräu-men, ist die zweite Tugend und heißt Gerechtig-keit. Aus der Gerechtigkeit entspringen Güte undWohlwollen. '
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Da Tugendkraft als solche immer unmittelbaraus dem Geiste hervorgeht, so kann sie ihre Mög-lichkeit, Wirklichkeit und Wahrheit nicht beweisen,sondern sie kann nur sich darstellen, unvollkommen,in äußerlichen Handlungen und Wirkungen. Siekann nicht gemein gemacht, erhalten, vermehrt undfortgepflanzt werden durch äußerliche Einrichtungenund Anstalten, sondern nur durch gegenseitiges Bei-spiel. Sie ist überall, wo sie ist, in Person, nie