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ihrem eigenen rühmte sie dagegen, daß er, vertrag- jh^
lich mit der Natur, und nicht unverträglich mit der ^
Vernunft, nur ein gutes Vernehmen zwischen beidenwolle. Ihr Entwurf war dieser. Das ganze Nie-sengeschlecht der Sinnlichkeit, die Lüste und Begierden,sollten einmal ruhig zusammentreten, um sich selbstdas Beste zu rathen. Dieß bestehe in der Eintracht.
Sie würden aber diese nie unter sich zu Stande brin- xxx
gen, wenn sie nicht vorab dem Zwiste mit der, neben ^ sor
ihnen in dem gemeinschaftlichen Vaterlande, dem M
menschlichen Gemüthe, wohnenden Vernunft ein äh
Ende machten. Daß diese nie ganz zu überwältigen hxs
und völlig auszuweiden sey, habe die Erfahrung gx,
bewiesen. Es sey dieß im Grunde auch kein Unglück, ' sehda sich die Sinnlichkeit mit der Vernunft so leicht in
auf eine friedliche Weise setzen und sie dann zu ihrem ge>
Vortheil gebrauchen, ja sich ganz zu eigen machen W
könne. Das Mittel dazu sey die Errichtung eines wc
gemeinen Wesens, zu welchem den Plan zu entwerfen kö>
man unbedenklich der Vernunft überlassen könne. bl>
Sie verlange ja nur des Allgemeinen wegen Gerech- Ui
tigkcit, oder, daß jedem das Seine werde; das da
Einzelne für sich sehe sie nicht an und frage nicht nach E