Band 
Sechster und letzter Band.
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ihm. So sehe sie auch sich selbst nicht an; solchessey nur die Art oder Unart dessen, was ein Beson-deres sey, eine Person oder ein Selbst. Von allemdiesem, wie überhaupt von eigentlicher Wirklichkeithabe die Vernunft nichts an sich. Darum dürfeman sich kühn auf ihre Unparteilichkeit verlassen,und ihr nicht allein die Organisation des mit ihr zuerrichtenden gemeinen Wesens unbedingt überlassen,sondern ihr auch in demselben die höchste obrigkeit-liche Würde, eine der königlichen zu Spartaähnliche, einräumen. Ein Ephorat möge danebenbestehen und dem Verstände zu verwalten aufgetra-gen werden. Das Volk habe die Vernunft auser-sehen und sich vorgesetzt, einzig und allein, daß siein seiner Mitte Ordnung und Eintracht bewirke; siegehöre dem gemeinen Wesen an, nicht das gemeineWesen ihr; dieses, der Gesammtwille, sey derwahre Souverän; von ihm trage die Vernunft ihrenköniglichen Namen und das damit verknüpfte Ansehenblos zu Lehen. Sollte sie dieses je vergessen, sichUnabhängigkeit anmaßen, und ihr Scheinwesen überdas wahre Wesen erheben wollen, so müsse dasEphorat sogleich ins Mittel treten und sich einem