Band 
Sechster und letzter Band.
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den ist, verdient. Ihre Qualität allein entschei-det, und giebt einer Ueberzeugung, einer Liebe und

Freundschaft vor der andern einen höheren Werth.

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Es kann einen äußerlichen Cultus, aber keineäußerliche Religion geben. Aeußerliche Gottesver-ehrung ist eine äußerliche Seele, ein körperlicherGeist.

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Im Grunde ist jede Religion antichristisch,welche die Gestalt zur Sache, den Buchstaben zumWesen macht. Eine solche materialistische Religion,muß, wenn sie einigermaßen conseguent seyn will,eine materielle Jnfallibilität behaupten. Jener Aus-spruch: „der Leib ist nichts nähe," muß dann zurLüge werden. Der Leib ist das Grundwahre; er istnicht blos Physiognomie, soll schlechterdings nichtbloße Physiognomie seyn. Wer sich keine Znfalli-bilität ausdrücklich zuschreibt, und doch einen allein-seligmachenden Buchstaben und Religions-Körperpredigt, wie z. B. weiland Götze in Hamburg,der ist doppelt und dreifach unverschämt.