Band 
Sechster und letzter Band.
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wodurch eine gewisse Vorstellung einen hohem Gradder Klarheit und Wirksamkeit erhalten kann, oder wennder Thätigkeit dieser Vorstellung Hindernisse im Wegsstehen, die durch wiederholte Anstrengung weggeschobenund weggeschossen werden müssen. Beides findet indem angenommenen Falle nicht statt. Jede Vorstellung,jede Verbindung derselben unter einander ist hier einunmittelbares Werk der Natur. Da sind keine entge-gengesetzten, eine der andern zuwider lausenden Be-strebungen; alles fließt, alles stößt in einen Punkt zu-sammen.

Wie viel zu Ausübung der Kunstfahigkeiten dieganze mechanische Einrichtung des thierischen Körpersbeitrage, verdient besonders erwogen zu werden.

Der bloße Mechanismus, von dem leitenden Reizeder Empfindung abgesondert, vermag schon für sich diewunderbarsten Erscheinungen hervorzubringen; diesessehen wir an den unwillkührlichen Bewegungen, welcheer in den thierischen und vegetabilischen Körpern zumVortheile ihrer Natur erregt. Man beobachtet in bei-den nicht nur eine bewundernswürdige Uebereinstim-mung in der Richtung ihrer verschiedenen Kräfte zuErhaltung des Ganzen, sondern auch eine zweckmäßigeAbweichung von den gewöhnlichen Regeln nach Erforder-lich der Umstände', dergestalt, daß man von den orga-nischen Maschinen gewissermaßen sagen dürfte, sie be-dienten sich allerhand Kunstgriffe, um ihre Entwicklung,den sich ereignenden Hindernissen zum Trotz, fortzu-setzen, oder das in einem ihrer Theile gekränkte Jnter-