Band 
Sechster und letzter Band.
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es eine Art, deren Geschichte mir besonders merkwür-dig geschienen hat. Sie wird von den Naturkündigerndurch die Form ihres gewebten Gehäuses unterschieden,welches wie ein Haberkorn gestaltet ist. Nachdem dieser Blattwickler mit seinen Zahnen ein Stück von einemEschenblatte eingeschnittcn, und es in Form einer Pa-. ^ Pierdeute zusammen gewickelt hat, so befestigt er diesehohle Pyramide auf dem angrenzenden Stücke seinesBlattes. In der Mitte dieser Basis seines Gehäusesnagt er eine cirkelförmige Oeffnung, wobei er aber sokünstlich zu Werke geht, daß das herausgcnagte StückBlatt in der Ocffnung dergestalt haften bleibt, daß esdurch einen leichten Stoß von innen hinaus, hingegennicht eben so von außen herein getrieben werden kann.Nachher befestiget er am Rande der Oeffnung einenFaden, den er gegen über in der Spitze der Pyramideanspannt, und in der Mitte dieses Fadens webt er sichein. Der Kopf des Papillons kömmt gegen die einge-nagte Oeffnung zu liegen, wo das Gewebe gleichfallsso eingerichtet wird, daß er mit wenig Mühe durchdrin-gen kann; da findet er dann den Faden, an dem ersich herunter läßt, stößt gegen die Thüre des Gebäudesund fliegt hinaus.

Die Wirkungsart der Kräfte, welche die verschie-denen Handlungen dieses Insekts dergestalt unter ein-ander verbinden, daß sie nicht blos zuletzt in Eins zu-sammen treffen, sondern von ferne geradezu dahin ab-zielen, scheint für den menschlichen Verstand ein unauf-