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der thierischen Kunsttriebe gesammelten Bemerkungen nichtallein nach bestem Vermögen aus einander gesetzt und er-läutert, sondern auch zu ihrer Unterstützung aus eigenenMitteln freigebig beigetragen habe; so muß ich nunmehrdas aufrichtige Bekenntniß thun, daß ich mir selbst ausder vorgelegten Theorie die ursprüngliche Beschaffenheitder eigentlichen Kunsttriebe nicht herzuleiten weiß; jadaß ich sogar unfähig bin, nur eine Weisung darin zu er-blicken, welche zu einer genetischen Erklärung derselbenleiten könnte.
Anstatt die Schwache meines Geistes vor meinenLesern durch weitläufige Raisonnements zu rechtfertigen,will ich sie in den Stand setzen, die Starke des ihrigenzu prüfen, und zudem Ende die von Hrn. Herder zuErklärung der thierischen Triebe angewiesenen Data beiErwägung einiger besondern Fälle zusammen nehmen.Ein jeder muß alsdann selbst fühlen, ob diese DataErkenntnißgründe für ihn sind, ob sie ihm die Sache,wovon die Rede ist, begreiflicher machen, oder nicht.Uebrigens ist cS mir gleichgültig, ob man meine vorhingemachten Anmerkungen dabei im Sinne behalten, oderandre Erklärungen der Herderschen Sätze, welche manfür zureichender hält, an ihre Stelle schieben will- —Ich schreite zu meinem Vorhaben.
Reaumur, Rösel, Bonnet und mehrere Naturkün-diger haben eine Gattung Raupen beschrieben, welcheman Blattwickler nennt. Unter diesen Raupen giebt