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dem von ihm durchlaufenen Kreise, verirren sich, undso gelingt es oft dem Hirsche ihrer Verfolgung zu ent-gehen.
Man erwäge diesen Vorgang in seinem ganzen Um-fange, in allen seinen Theilen, und lasse dabei nichtaußer Acht, daß der Hirsch der Fahrte keines Thieresnachgeht, sondern höchstens nur in der Lust spürt, undvor dem Gerüche flieht. Man versuche nachher, obdie Herderischcn Satze sich mit den angeführten Erschei-nungen dergestalt in Verbindung bringen lassen, daßeine Erläuterung daraus erwachse. Mir hat es durch-aus damit nicht gelingen wollen, so viel Nachdenkenich auch darauf verwendet.
Uebrigens pflichte ich darin des Hrn. Herders Mei-nung bei, daß man zu Erklärung der thierischen Kunst-triebe keine blinde Determinationen der Seele, welchein der That alle Philosophie verwüsten, annehmendürfe, und glaube mit diesem scharfsinnigen Weltwei-sen, „daß es die einzige positive Kraft des Den-kens sey, die mit einer gewissen Organisation des„Körpers verbunden, beiden Thieren Kunstfähigkeit,„und bei den Menschen Vernunft wird." Aber ichvermuthe dieses nur aus allgemeinen Gründen » xriori;2 P 05 tsriori, wenn ich über die Verrichtungen derkunstfertigen Thiere empirisch philosophire, wüßte ichdie Sache nicht wahrscheinlich zu machen.