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Es gelingt uns zwar sehr gut von einer Seite mitder Erklärung einer großen Anzahl thierischer Handlun-gen, weil die thierische Sinnlichkeit, Organisation undanimalische Oekonomie mit der unsrigen ähnliche Beschaf-fenheiten hat, und wir auch die sogenannten unternKräfte des Verstandes mit den Thieren, obgleich in un-terschiedenen Graden, theilen. Hingegen bieten unsdie Thiere von einer andern Seite wieder solche Erschei-nungen dar, welche sich so wenig unter irgend ein unsbekanntes psychologisches, physiologisches oder mecha-nisches Gesetz bringen lasten, daß wir uns nicht einmaleine endliche Fähigkeit einzubilden vermögen, welchesie zu erzeugen im Stande wäre.
Der Raum verstattet mir nicht, diesen Unterschiedhier naher zu untersuchen, sonst lohnte es sich wohl derMühe, nach einer genaueren Beobachtung der thieri-schen Handlungen diejenigen, deren Bestimmungsgründeund Bewegursachen wir einzusehen vermögen, von den-jenigen abzusondern, wovon wir dieses nicht können;denn viele Thiere scheinen in ihrem Kreise durch Beweg-Mittel fortgeleget zu werden, die ganz etwas anderssind, als Vorstellungen der Resultate, welche aus ih-ren Handlungen entspringen sollen.
Eine solche Auseinandersetzung würde eines Theilsdie Achnlichkeiten und Unähnlichkeiten zwischen Thierund Mensch noch sichtbarer machen, und andern Theilsuns in Stand setzen, genauer anzugeben, was wir