Band 
Sechster und letzter Band.
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gekommen; weit minder noch wird an solche Mittel Lan

gedacht, die bis an die Wurzel des Uebels reichen. Lan

Das Gerücht von der erstaunlichen Bevölkerung des Am

chinesischen Reichs läßt sich, bei alle dem, leicht erkla- von

ren. Den Reisenden mußte dieselbe sechs bis sieben- geli

mal größer erscheinen, als sie in der That ist. Denn, Per

da diese nicht in die Einöden der Provinzen kamen, so zehi

urtheilten sie von ganz China nack den Städten Nankin chir

und Canton, welche die Handlung mit Indien, Japan tau

und Europa sehr blühend macht. Das ist eben so, als auf

wenn man von der Türkei nach den Städten Alep und net

Cairo urtheilen wollte. Was Pekin anbelangt, da die- ind>

scs die Hauptstadt eines despotischen Reichs ist, so muß folg

sie freilich sehr bevölkert seyn, denn alle Hauptstädte Mb

von Asien sind es: dieß ist eine unausbleibliche Wirkung ficht

der willkührlichen Gewalt: alle Glieder des Körpers Teu

werden da erschöpft, um das Haupt aufzuschwellen.

Nichts kann unzuverlässiger seyn, als die Nachrich-ten von der Anzahl der Einwohner des chinesischen Chi

Reichs. Man findet Abweichungen von hundert Millio- sehe

nen darin*). Um nur von einer einzelnen Stadt zu 4t)0

reden, so rechnet Du Halde auf Pekin drei Millionen wel

Einwohner, und Le Cante nur zwei Millionen. Kann ang

man von Leuten, die bei der Aufnahme einer einzelnenStadt so sehr von einander abweichen, wohl hoffen,

daß sie von dem Zustande der Bevölkerung eines ganzen ">ss<

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*) Man vergleiche die Ausrechnungen des P. Martini mitdenen des P. Bartole. ^