überhaupt Tartaren nennen, sowie die Alten sie Scy-then nannten. Ohne Grund ist gegen den Hrn. v. P...der Argwohn geäußert worden, als wollte er dieseVölker mit einander vermischen, da er sich hierüber dochin dem zweiten Theile seiner Untersuchungen auf eineArt erklärt, welche keinen Schatten von Zweideutigkeitübrig laßt. Wenn die alten Geschichtschreiber verschie-dener Gebrauche, welche den scythischen Völkerschafteneigenthümlich waren, erwähnen, und wir eben dieseGebräuche heut zu Tage in China wiederfinden, als,das Sinnbild des Drachen in den Fahnen, den Trankder Unsterblichkeit, die Wahrsagerei aus Stäben und diegottesdienstliche Verehrung der Todten; dann dürfenwir sagen, daß die Chinesermerkliche Gleichförmigkeitenmit den Scythen haben; und diese Art sich auszudrük-ken, zieht nicht die mindeste Verwirrung nach sich,obgleich die scythischen Nationen in verschiedene Völker-schaften vertheilt gewesen sind, welche man nicht immerim Stande ist, in den neuern Völkerschaften wieder zuerkennen. Daß die nördlichen Provinzen des chinesi-schen Reichs vor den südlichen gesittet gewesen, unddaß in jenen das gesellschaftliche Leben eigentlich seinenAnfang genommen, davon sind »»verwerfliche Zeug-nisse vorhanden. Einige dieser tartan'schen Horden,welche frühzeitig jenseit des gelben Flusses liefen, behiel-ten dort langer die wilden Sitten des Hirtenlebcns bei.Noch jetzo pflegen die Einwohner der nördlichen Pro-vinzen die Einwohner der südlichen mit dem Schimpf-namen Man-Dzy, (die Barbaren vom Mittag) zu
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