des bei den Mexlcanern durch eben die Umrisse bezeichnetwaren, deren man sich in unsern Kalendern bedient:denn so bildete sich dieser Planet von jeher allen Erd-bewohnern. Das System des Herrn De Guignes grün-det sich auf ein unbedeutendes Büchelchen des Gramma-tikers Orus, von dem man weiß, daß er unter derRegierung des Theodosius lebte, da die Kenntniß derHieroglyphen schon seit verschiedenen Jahrhundertengänzlich verloren war. Auch haben die Symbole,welche Orus anführt, oft gar keine Aehnlichkeit mit denZügen, welche wir an den Obelisken wahrnehmen; unddie gemeinsten Züge auf den Obelisken sind eben dieje-nigen, von welchen Orus nicht spricht.
Diese und ähnliche Betrachtungen haben den Hrn.v. P... bewogen, die leeren Vermuthungen des Hrn.De Guignes zu verwerfen und sich blos an Thatsachenzu halten, welche unwidersprechlich darzuthun scheinen,daß die Aegyptier nichts mit den Chinesern, weder inihren gottesdienstlichcn Gebräuchen, noch in ihrerStaatsverfassung, gemein gehabt haben. Ihre Ge-wohnheiten, Sitten und Ideen sind in vielen wichtigenStücken einander ganz entgegen gesetzt.
Was das ursprüngliche Vaterland der Ehineserbetrifft, so behauptet unser Verfasser, sie seyen vonjenen gewaltigen Höhen, welche man in der Gegend derQuellen des Selinga und Orka antrifft, heruntergekommen, und haben, bevor sie regelmäßige Städtegebaut, unter Zelten oder beweglichen Hütten gelebt,Wie jene Horden von Nomaden pflegen, welche wir