Band 
Sechster und letzter Band.
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S13

Tafeln. Manethon zog die in den unterirdischen gel

Gängen errichteten Hermes-Säulen, bei Werfer- ha>

tigung seiner ägyptischen Geschichte, zu Rathe. Diese Kü

Gedenksteine waren, nach dem Zeugniß eben dieses zu

Manethon und anderer Schriftsteller des Alter- Ml

thums, in dem geheimsten Theile des Tempels, LZzr. ger

turn genannt, und selbst in den Kellern, wohin sich wo

die Priester zum Studiren begaben, eingeschlossen. sch

Daß Hermes selbst, (Nercurius dHurnegistus, sen

llrot,) ein bloßes mythologisches Hirngespinnst ge-wesen, hat Zablonski unwidersprechlich dargethan. wc

Unter dem Namen Hermes oder Thot gaben die v.

großen Collcgia alle Werke, welche die Landes - Reli- asi<

gion angingen, heraus: denn kein Priester und kein Ee

Particulier schrieb in seinem eigenen Namen über best

dergleichen Materien. Bon Büchern, welche die Ae- i>nr

gypticr für höhere Eingebung gehalten, weiß man ver

nichts; aber für heilig galten dem Volk alle diesen!- Hr

gen überhaupt, welche die Rechtsgelehrsamkeit, dieGeschichte und Astrologie betrafen; vornämlich wenn f""

sie von den Pharaonen selbst waren nachgesehen undberichtiget worden. Dem Hrn. v. P... zufolge, istdie ganze Zeit, während welcher die ägyptischen Pric- pur

ster ihre Hieroglyphen auf Steine gruben, die Zeit sur

des ersten Hermes: die nachfolgenden Jahrhunderte, gest

während welcher sie sich der Blätter von Papyrus At>s

bedienten (denn sie durften kein Pergament anrühren) Rei

gehören dem zweiten Hermes zu. ^

Die Kunst, worin die Aegyptier es am weitesten gle.