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so leicht nicht, ihnen ihre Beute abzujagen. Was sienach ihrem Tode zurückließen, erbte allemal der Kaiser,und er hatte nicht zu befürchten, daß es einem vonihnen jemals einfallen möchte, selbst Kaiser seyn zuwollen. Weil aber alles seine Grenzen hat, so brach-ten diese Leute, durch ihren unbegreiflichen Ueber-muth, und ihre schrankenlosen Ausschweifungen esdoch endlich dahin, daß sie zweimal aus den Gerichts-höfen verbannt wurden; aber beidemal drangen sieauch wieder hinein, und setzten sich fester als jemals,so daß die Reichen selbst ansingen, ihre Kinder ent-mannen zu lassen, um ihnen den Weg zu Bedienun-gen zu öffnen. Zwar haben die Tartaren, nach ihrerEroberung von China im Jahre 1644. alle verschnit-tene Mandarinen zum drittenmal abgesetzt; aberChung-tchi, Stifter der gegenwärtigen Dynastie,behielt deren dennoch 6000 für seinen Hof; undwahrscheinlicher Weise werden nach und nach diealten Mißbräuche wieder Raum gewinnen, und dieVerschnittenen sich aufs neue zu einer allgemeinenHerrschaft emporschwingen.
Es bleiben mir, die Aegyptier betreffend, nochzwei sehr interessante Gegenstände, ihre Religion undihre Staatsverfassung, abzuhandeln übrig. In meinemnächsten Briefe werde ich Sie davon unterhalten, undnachdem ich mich schließlich noch einiger kritischen undrevisorischcn Anmerkungen entledigt, Sie mit des Hrn.v. P... Werk selbst allein lassen.
Ich bin rc.