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Ihre ältesten gottesdienstlichen Gebrauche stammtenaus Aethiopien, und so waren auch dieGymnosophistendieses Landes ihre ersten Priester» Alles was uns miteiniger Gewißheit von den Lehrsätzen dieser Gymnosophi-sren bekannt geworden, ist, daß sie einenGott als Schö-pfer der Welt annahmen, seiner Natur nach unbegreif-lich, aber sichtbar in seinen Werken, welche insgesammtihnen von seinem Geiste gleich belebt schienen» Ausdieser Lehre floß der symbolische Gottesdienst, der demGeiste der Afrikaner recht angemessen zu seyn scheint.Die glühende Einbildungskraft der Bewohner diesesWelttheils will durch sichtbare Gegenstände oder Feti-schen sixirt, und ihre Unruhe wegen der Zukunft,durch WahrsagereieN, welche sie aus diesen Fetischenselbst ziehen, befriedigt seyn» So hatte der StierApis, außer seinen symbolischen Eigenschaften, auchnoch die, daß er über die zukünftige Ucberschwemmungdes Nils Anzeigen gab; und selbst das Wort Apis,nach Weise der Aegyptier ausgesprochen, hat eine offen-bare Beziehung auf das in die Höhe steigen des Was-sers auf den Graden des Nilmessers» Auch von denErocodilcn wurden Vorbedeutungen genommen, undwahrscheinlicher Weise eben so von vielen andernThieren. .g-, .
Viele Thiere waren, ihrer Nützlichkeit wegen, ge-heiligt und der Beschützung des Aberglaubens empfoh-len, als: Katzen, Wiesel, Ichneumons, Sperber,Geier, Eulen, Störche und Ibis, welche mit Rechtdie Reiniger Aegyptens genannt worden sind. Dieses
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