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sich auf ihr Clima, und ihre mehrsten Feste auf denAckerbau, die Ueberschwemmung des Nils und dieAstronomie.
„Sie erkannten ein verständiges, von der Materieunterschiedenes Wesen, welches sie Phtha nannten;es war der Erschaffet des Weltalls, der lebendige Gott,dessen Weisheit sie unter dem Namen Neith, als eineWeibsperson, die aus dem Körper eines Löwen her-vorgeht, personisicirt hatten. . . . Die letzte von denAegyptiern personisi'cirte Eigenschaft des höchsten We-sens war die göttliche Güte, die sie Cnuph nannten,ein in den Abraxen berühmtes Wort. . . . JbreAthor bedeutete in einem gewissen Verstände dasChaos, und in einem andern die UnbegreiflichkeitGottes und seinen Zustand vor der Schöpfung."
Es ist schwer zu erklären, wie Jablonski sichselbst hat überreden können, daß die ägyptischen Prie-ster wirkliche Gottesläugner in dem strengsten Sinnegewesen wären. Mich däucht, man darf, als einenunumstößlichen Grundsatz sicher festsetzen, daß diejeni-gen, welche ganze Gesellschaften, oder wohl gar Na-tionen des Atheismus beschuldigen, sich allemal gröblichirren. Denn es ist unmöglich, aus dem Herzen sovieler Menschen Hoffnung und Furcht zu reißen, undnachher ihren Geist mit einem Lehrsätze zu Boden zudrücken, der mehr Leichtgläubigkeit erfordert, als alleandere Lehrsätze miteinander. Es gehört ein unendlichhöherer Grad von Glauben dazu, um ein Atheist, alsum keiner zu seyn.