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Die ägyptische Religion behauptete sich, mitten di
unter den entsetzlichsten Revolutionen, eine lange Reihe in
von Jahrhunderten durch , bis sie endlich unter der Re- lez
gierung des Theodosius so häufige und so starke Stöße ch
erlitt, daß sie gänzlich untergehen mußte. Alsdann gc
ward Aegypten, welches die Tyrannei der constantino- S
politanischen Kaiser schon sehr herunter gebracht hatte, dc
einer Legion von Mönchen gleichsam zum Raube gelas- bk
sen. Die Städte entvölkerten sich; man vergaß, bis te
zum Namen, die Künste, und es kam endlich dahin, g<
daß man auf den Ruinen der blühendsten Städte in g,
Strohhütten wohnte.
Die politische Verfassung der Aegyptier betreffend, di
so warnt der Hr. v. P... seine Leser, nicht alles buch- ze
siäblich zu glauben, was man bei den Griechen davon ei
aufgezeichnet findet; denn diese haben Gesetze bewun- V
dert, die nur in den Büchern vorhanden waren; Poli- hc
zeianordnungen gelobt/ die man nicht beobachtete, oder ei
wenigstens anders beobachtete, als sie meinten; zum pi
Beweise führt er das Beispiel des mit den Räubern iß
gemachten Vergleichs an, welcher seiner Meinung nach w
nur die Araber und flicht die eingebornen Aegyptier zi
anging. E
Ihre Regierung war, der Grundverfassung nach, d
wirklich monarchisch; denn der Gewalt des Dbcrherrnwaren Schranken gesetzt; die Ordnung der Thronfolge i,
in der königlichen Familie war bestimmt, und die Ver- n
waltung der Gerechtigkeit einer besondern Gesellschaft f
anvertraut, deren Einfluß dem Ansehen der Pharaonen d