sowohl in den Anordnungen der Staatsmänner, alsin den Schriften der Gelehrten findet man über das,was überhaupt den Wohlstand einer bürgerlichen Ge-sellschaft ausmacht, ihn gebiert und erhalt, sehr vielschwankendes und widersprechendes. Fast überall sinddie Wirkungen und Kennzeichen des Wohlstan-des für desselben Fundamente, die eigentlichenFundamente hingegen nur für Nebensäulen,Reih wände oder Baugerüste gehalten worden.Dem ohnerachtet scheint nichts einfacher, nichts augen-scheinlicher zu seyn, als die Principien der physischenGlückseligkeit für einen Staat.
Eine einzelne Familie nennen wir glücklich, wohl-bestehend, wenn sie durch eine kluge Administrationihrer Güter, oder Anwendung von Industrie, sich eingesichertes, jährlich sich erneuerndes Ein-kommen verschafft, welches hinreichend ist, ihre Glie-der mit den Bedürfnissen und Bequemlichkeiten desLebens zu versehen. Eben so ist es mit den größtenPolitischen Gesellschaften.
Ein Staat ist im Wohlstände, wenn in demselbendie Mittel zur Unterhaltung und zu denBequemlichkeiten des Lebens für seine ge-kämmten Glieder, in der seiner Einrich-