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tung gemäßen Stufenfolge sich immer er-neuern und vermehren.
Ein wildes Volk, welches von Jagd, Fischerei, oderden freiwilligen Früchten der Erde lebt, kann sich nurbis auf einen gewissen Grad vermehren; hernach müs-sen die Eltern sich entschließen, einige ihrer Kinder inder Wiege umzubringen, die Kinder, ihre gebrechlichgewordenen Alten zu ermorden, oder ein Theil diesesVolkes muß in andere Gegenden entfliehen: Vermeh-rung der Menschen kann also nicht ohneVermehrung der Lebensmittel gedachtwerden.
Die Lebensmittel können nicht anders vermehrt wer-den, als durch jene künstliche Bearbeitung derErde, welche wir Agrikultur nennen.
Die Agrikultur setzt die Festsetzung des Eigen-thums voraus, ferner eine beschützende Macht,welche die Beibehaltung dieses Eigenthumsversichert. Schon in ihrer ersten rohesten Gestalterfordert die Agrikultur eine gewisse Anlage. Der halb-gesittete Wilde, der ben ersten Kartoffel pflanzte, mußtediesen Kartoffel besitzen, und dran geben, und danebenauch die Zeit und Mühe aufopfern, welche er zu Auf-suchung mehrerer hatte verwenden können; er ver-tauschte an die Erde ein gegenwärtiges Nah-rungsmittel, nebst seiner Zeit und Mühe, gegendie zukünftige Erstattung eben dieses Nahrungs-mittels in vervielfältigtem Maße. Würde die-ser Mensch, ohne die Gewißheit zu ernten, wohl