Band 
Sechster und letzter Band.
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kauft; der Leinwandhändler hatte sie augenblicklich wie-der verwendet; so daß sie, nachdem sie durch 24 Händegegangen, den folgenden Morgen an einen Bauer ge-langten, der sie mir für verfallne Pacht bezahlte: ebendie 60 Nthlr., die gestern auf meinem Tische lagen,liegen also heute wieder darauf; während dieser Zeithaben sie 1200 Rthlr. repräsentirt, und in den folgen-den 24 Stunden können sie eben diese Dienste wiederleisten. Ware die Cirkulation dieser 60 Rthlr. lang-samer von statten gegangen, so hätten sie entweder 24mal wirklich da seyn muffen, oder 24 Menschen hättenüber Geldmangel geklagt. Aus dergleichen Betrach-tungen laßt sich folgern, daß in einer großen Stadt,wie Paris zum Exempel, in einem halben Jahre mehrGeld ausgegeben werden müsse, als in den vier Welt-theilen zusammen genommen, auf einmal aufge-bracht werden könnte; ferner, daß das Phänomen deSGeldüberflusses, welches allemal ein Symptomder Prosperität ist, etwas ganz anders sey, als die vor-handene Menge von gemünztem Gold und Silber. Ineinem verdorbenen oder sinkenden Staat wird sich im-mer Geldmangel äußern, wenn auch unter einer großenAnzahl seiner Mitglieder Crösus Schätze vertheiltwären.

Ich wiederhole nunmehr die Frage, von der ich aus-ging, was bedeuten die Worte: man muß verhüten,daß das Geld nicht aus dem Lande gehe,man muß suchen, das Geld im Lande zuhalten? und glaube ihren Sinn, in so fern sie