Band 
Sechster und letzter Band.
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anzuhalten, das nämliche, daß es mit dieser Absicht anund für sich eine Thorheit sey, bis dieses auch nochüberzeugend erkannt wird, werden leider mehrere Jahreverstreichen müssen.

Da das Gold, als das bequemste Mittel und dasallgemeine Werkzeug des Tausches, gleichsam ein Zau-berstab in unsrer Hand ist, mit dem wir in jedem Au-genblick fast jeden Gegenstand unsrer Wünsche auf dasschnelleste hervorbringen können, so vergessen wir seinewahre Eigenschaft, vermöge welcher es ein bloßes Zei-chen, ein bloßes Pfand ist; machen das Ding allerDinge daraus, und verfallen damit in den gefährlichstenAberglauben, und in die dümmste Abgötterei.

Ferner wird unsre Imagination in Absicht des Gel-des dadurch bethöret, daß, da der Werth alle Dingevom Gelde her benannt ist, und im Handel und Wan-del der Moment des Verkaufes der Moment des Ge-winnes ist, wir mit jeder Geldeinnahme die Vorstel-lung von Gewinn verbinden, und darüber vergessen,daß, wer verkauft, nothwendig vorher eingekauft habenmuß, und daß man das Geld in keiner andern Absichtbegehren kann, als um es wieder auszugeben, es seyzum Genuß, oder zu neuem Erwerb-

Auch folgendes verleitet nicht wenig unsere Imagi-nation, daß wir nämlich in blühenden Staaten einenUcberfluß an Gelde wahrnehmen. Anstatt den Geld-überfluß dieser Staaten ihrem Ueberfluß anbrauchbaren Dingen zuzuschreiben, schreibenwir ihren Ueberfluß an brauchbaren Dingen ihrem