Band 
Sechster und letzter Band.
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Verkehr hat, mit neidischen Augen zu betrachten, und ge

den Gewinn derselben für ihren eigenen Verlust zu ve

halten. Die Handlung, welche, natürlicher Weise, lic

unter Völkern so wie unter Privatleuten ein Band der fa

Eintracht und Freundschaft seyn sollte, ist die frucht- fa!

barste Quelle der Zwietracht und Feindseligkeit gewor- ba

den. Die eigensinnige und muthwillige Ehrsucht der eb

Großen dieser Erde ist wahrend des vergangenen und es

jetzigen Jahrhunderts der Ruhe Europens nicht schädli- Al

cher gewesen, als die alberne Eifersucht der Kaufleute D

und Manufakturisten. Jenem alten Uebel ist wohl ler

schwerlich abzuhelfen; allein die niederträchtige Raub- un

sucht, der Monopoliengeist der Kaufleute und Manu- sie

fakturisten können ihnen zwar auch vielleicht nicht ab- de

gewöhnet werden; aber verhindern kann man sie doch, w,

daß sie niemand in seiner Ruhe stören mögen als sich ^

selbst. zu

w,

Es ist wahrer Unsinn, den Reichthum einer benach-barten Nation als etwas schädliches zu betrachten, undden Bedacht darauf zu nehmen , sie in Armuth zu ver- öe>

setzen. Wie ein reicher Mann für seine fleißigen Nach- ^a

baren ein besserer Kunde seyn wird, als ein Armer; ba

so ist auch eine reiche Nation ein besserer Kunde als einearme. Zwar ist ein reicher Manufakturist ein sehr ge- ^

jährlicher Nachbar für diejenigen, die mit der nämli-chen Waare handeln. Allein alle seine anderen Nach- ^

baren, d. i. bei weitem die meisten, gewinnen durch den ba

guten Absatz, den sein Aufwand ihnen verschafft. Sie E