gewinnen sogar dadurch, daß er seine Güter wohlfeilerverkauft als die ärmern Handwerksleute, die das näm-liche Gewerbe treiben. Eben also können die Manu-fakturisten einer reichen Nation ohne Zweifel sehr ge-fährliche Mitwerber,süp disiManufakturisten ihrer Nach-barn seyn: allein für den größten Theil des Volks isteben diese Mitwcrbung nützlich; und außerdem gewinntes durch den guten Markt oder Absatz, den der großeAufwand einer solchen Nation ihm in jeder andern Ab-sicht gewährt. Privatleute, die ein Glück machen wol-len, lassen sichs niemals einfallen, in die abgelegenenund armen Provinzen des Landes zu ziehen, sondernsie lassen sich in der Hauptstadt, oder irgend einem an-dern großen Handelsplätze nieder. Sie wissen, daß da,wo wenig Reichthum umläuft, auch wenig zu gewinnenist; aber da, wo viel cirkulirt, auch ihnen etwas davonzu Theil werden kann. Die nämlichen Grundsätze,welche auf diese Art den allgemeinen Menschenverstandvon einem, oder zehn, oder zwanzig Privatleuten regie-ren würden, sollten auch den Verstand von einer, oderzehn, oder zwanzig Millionen Menschen leiten, und eineganze Nation bewegen, die Reichthümer ihrer Nach-baren für eine wahrscheinliche Ursache und Gelegenheitanzusehen, sich selber zu bereichern. Eine Nation, diesich gern durch die auswärtige Handlung bereichernwollte, wird ihre Absicht am wahrscheinlichsten errei-chen, wenn alle ihre Nachbarn reiche, fleißige undhandelnde Nationen sind. Eine große Nation, die aufallen Seiten von herumirrenden Wilden und armen
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