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chen Grundsätzen der Gerechtigkeit zuwider, verursachtdas Gesetz zuerst die Versuchung, und bestraft alsdenndiejenigen, die ihr unterliegen: und gemeiniglich ver-mehrt es auch sogar die Strafe nach Maßgabe ebendes-selben Umstandes, der sie gewiß lindern sollte, der Ver-suchung nämlich, das Verbrechen zu begehen. Auchsetzen dergleichen Taxen, indem sie das Volk den häufi-gen Besuchen und den verhaßten Nachforschungen derEinnehmer unterwerfen, solches vielen »»nöthigen Be-schwerlichkeiten, Verdruß und Bedrückungen aus; undobgleich Verdruß kein baarer Aufwand ist, so ist er dochgewiß den Kosten äquivalent, womit ein jeder sich gernedavon loskaufen möchte. Auf irgend eine oder die an-dere Art verursachen die Taxen dem Volk oft noch ein-mal so viel Last und Kosten, als sie dem Landesherr»Nutzen verschaffen.
Sobald übrigens alle Systeme sowohl von parteii-schen Begünstigungen, als von Einschränkungen, ein-mal aus dem Wege geräumt sind, so tritt das einfacheund deutliche System einer natürlichen Freiheit vonselbst an ihre Stelle, bei welchem ein jeder, so lang erdie Gesetze der Gerechtigkeit nicht übertritt, vollkom-men Herr bleibt, seinen eigenen Vortheil auf dem ihmselber beliebigen Wege zu suchen, zugleich aber alleMitwerbcr neben sich dulden muß, welche seine Indu-strie sowohl als sein Capital aus diesem Wege findenkönnen. Und man darf bei dieser Freiheit mit Zuver-VI. D d