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bürgerliche Gesellschaft, eben so, wie die ganze Natur,von einer höheren, alles umfassenden, unabhängi-gen und unwiderstehlichen Macht zusammengedrückt,und dadurch in ihrer Form erhalten werden müsse. —Und wohl dem gemeinen Mann, dem niemand diestreuherzige Gefühl wegphilosophirt hat!"
Aber dieses treuherzige Gefühl, daß wir unabhängigund unwiderstehlich beherrscht werden müssen; unsereRegenten, gut oder schlimm, als von Gott anzuneh-men*) haben ; und von ihnen alles zu leiden schuldigsind: es sitzt nicht allein tief im Menschen, sondern essitzt auch so tief darin zu den weisesten Absichten**).„Darum ist der Mensch das gelehrigste und lenksamstealler Wesen — man müßte ihn denn nur gar nicht zubehandeln wissen; weil die menschliche Gattung ohneRegierung nicht glücklich seyn, nicht einmal erhaltenwerden könnte."
Der nachdenkende Leser glaubt hier eben das Zirkel-förmige wahrzunehmen, was er auch S. 126. schonentdeckt hatte, wo es hieß: ,, Die Natur habe die Kin-der, so lange, bis sie sich selbst regieren können, derelterlichen Gewalt unterworfen: weil siesich eine Zeitlang nicht selbst regieren kön-nen. Doch wird Seite 137. das vitium »rculi imGrunde nicht begangen; denn ein anderes ist unver-nünftig, und ein anderes ist albern oder schwachsinnig
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*) D. Merk. 1777. S. 135.") Ebendas. S. 137.