Band 
Sechster und letzter Band.
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Menge von Schwierigkeiten und Zweifeln zuwege brin-gen, welche nicht wenige, auch der besten Köpfe, inVerlegenheit gesetzt haben. Welcher Mensch, sagt Gra-vina, der nicht Vorurtheile, sondern seine eigene Ver-nunft zu Rathe zieht, wird jene Erklärung des natür-lichen Rechts, zufolge welcher es das Recht seyn soll,das die Natur alle Thiere gelehrt hat, in dem Sinne,worin solche gemeiniglich genommen wird« mit den Leh-ren der Sittlichkeit vereinbaren können, die uns voneben denen körperlichen Wollüsten abhalten, wozu dochdie Natur selbst den Hang in uns gelegt hat? Oderwenn, nach einer andern Erklärung, bloß in den Aus-sprüchen der geraden Vernunft das natürliche Recht be-steht; wie paffen zu dieser Erklärung jene wildthieri-schen Triebe, welche der menschlichen Natur sich gleich-falls bemeistern, und auf so weiten Abwegen von derVernunft mit ihr daher rennen?"*) Diese Aehnlich-keit des Menschen mit den Thieren von der einen Seite,und zwar mit dem Umstände, daß unsere Triebe durch

*) Lt ssne Hiiis inente rus, nor> sliens iitsns, äeiinitio-neni illsin, Hns ius nstursl« äicitur iä, ^uoä nsturs oninissuinislia äocuit, eo sensu, yno vulgo scsixitur, coinposne-rit cuin xrsesextis iionesistis, ^»ss nos svstrsliunt sl, üsco^oris voluxtsiibus, sä ^uss nstnrs ipss etisi» invsluinnr?Lut ^us rstione äeLnitio slters, yuss iu8 nstursls äoset esseäictsts restss rstionis, c^usärsverit in lerinss sktevtiones,^»>bu8 Inunsns nsturs etisni eorripitur, si> ornni pror-snr rstions äeerrsntss, 6rsvinss OriZinuu» lur. civ.I.L. II. o. i.