Band 
Sechster und letzter Band.
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len Urkunden aus den. älter „Zeiten unsersPlaneten, seit seiner letzten Umschaffung,zufolge) Völkerschaften und große und kleineStaaten, die von Königen und einzelnenOberhäuptern regiert wurden; bis sich end-lich das Volk in etlichen kleinen griechischenStädten einfallen ließ, anstatt eines ein-zelnen Uogulu« sich von ihrer vielen untereinem andern Namen, und zuletzt (so kurzeZeit es auch dauren konnte) sich gar nichtmehr regieren zu lassen?

Herr Wieland, der sich die Entstehung der gesell-schaftlichen Ordnung, aus jenem wilden ordnungslosenZustande*), den man vulgu den Stand der Naturnennt, wie einen Aufruhr vorstellt, worin der Stärksteaus dem Haufen, ein Masanielo (armer guterAniclo!), das Thier bei der Mähne faßt, ihm ein Ge-biß in den Rachen zwingt, über seinem Rücken schwebt,und den Sporn in die Seite, es nöthigt, blindlingszu rennen, wohin er Lust hat — scheint gleich vielenandern Stiftern der menschlichen Gesellschaft, vergessenzu haben, daß vermuthlich doch alle diese LeuteVater und Mutter hatten, und keine Schwämme wa-ren; daß sie ihre gegenwärtige Leibeslange und Stärke,ihre erworbenen Fertigkeiten des Körpers und der Seele,nicht mit sich auf die Welt gebracht; daß in ihnen folg-lich nicht so sehr die Stifter einer neuen gescllschaftli-

) D. Merk. 1777. Nov. S. 123.