Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
478
JPEG-Download
 

Alexis.

Das ist ziemlich richtig.

Diokles.

Komm einen Augenblick von Deiner ursprünglichenErdkugel zurück, und wirf die Augen auf dieselbe Ku-gel, so wie sie jetzt beschaffen ist. Findest Du nocheben dieses Verhältniß zwischen den verschiedenen Artender Thiere?

Alexis.

Ja, was die Thiere anlangt. — In Absicht derThiere ist keine Veränderung.

Diokles.

Und in Absicht des Menschen?

Alexis.

Ich «nußigestehen, der Unterschied ist unermeßlich.Dieses hatte ich nicht in Betrachtung gezogen.

Diokles.

Wär' es zu viel, wenn ich sagte, daß dieses Ver-hältniß, das im Anfang wie Eins zu Eins war, jetztwie tausend Millionen zur Einheit sey?

Alexis.

Nein gewiß nicht. — An Macht und Klugheithat der Mensch unendlich gewonnen; und vielleichtzu seinem Unglück.

Diokles.

Davon nachher, mein Lieber. Aber was schließestDu aus dieser erstaunlichen Veränderung bei denMenschen, indeß die andern Thiere an ihrer Stellegeblieben sind?