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Alexis.
Ich muß auf irgend einen Grundtrieb der Ver-vollkommnung schließen, welcher, der menschlichenNatur eigenthümlich, entweder durch eine äußereKraft, oder einen inneren Nachdruck wirksam ist.
Diokles.
Findet sich bei den andern Thiergattungen etwasähnliches?
Alexis.
Nein, gar nichts. Denn in so vielen Jahrhunder-ten hätten wir davon etwas bemerken müssen.
Diokles.
Laß uns doch sehen , was wir unter diesem Grund-triebe der Vervollkommnung bei einem Thiere zu ver-stehen haben. Deine Sache ist es, zu erklären, wasDu auf die Bahn gebracht hast.
Alexis.
Dieser Grundtrieb setzt nothwendig zweierlei vor-aus. Erstlich: daß die Natur des Thieres einesglücklichern Zustandes, als der gegenwärtige, fähigsey. Zweitens: das Vorgefühl eines solchen bessernZustandes.
Diokles.
Vortrefflich, mein lieber Alexis; und dieser Grund-trieb besteht also eigentlich in dem Vermögen, sicheinem solchen bessern Zustande zu nähern.
Alexis.
Ohne allen Zweifel.