Band 
Sechster und letzter Band.
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Alexis.

Meiner Vorstellung nach, ist es ein Vergnügen oderein Schmerz.

Diokles.

Du hast Recht; aber eigentlich ist es nicht das, wasich Dich frage. Das Vergnügen und der Schmerz sindschon zwei bestimmte Zustände. Es ist genießen undleiden. Diese beiden Zustande sind bei dem Thierezufällig, und setzen äußere Ursachen zum voraus.Das Thier ist leidend bei allen beiden. Ich frage:welches ist das erste Gefühl, das ihm seine Willens-kraft entdeckt, sein Vermögen wollen zu können?

Alexis.

Soll ich denn sagen, es sey Verlangen oder Unbe-haglichkeit?

Diokles.

Das ist vollkommen recht geantwortet, bis aufein Verbindungswörtchen. Es ist Verlangen undUnbehaglichkeit; denn diese zwei Dinge laufen inEins zusammen.

Alexis.

Ich verstehe Dich nicht ganz.

Diokles.

Kannst Du Dir das Moment irgend eines Genusseslebendig ins Andenken zurückbringen?

' Alexis.

Ja. .