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pcln darüber aufbewahrt ist, was die Wahrsager undPriester uns davon erzählen , oder was die inspirirtenPoeten unS in ihren unsterblichen Gesängen davonsagen.
Alexis.
Was Deine Wahrheit, Deine Erfahrung und Dei-nen Schluß angeht, so bin ich darüber vollkommen mitDir einig; aber erlaube, mein lieber Diokles, daß ichauf das bloße Wort der Poeten noch nichts annehme.
Diokles.
Nach Belieben; wenn Du nur dem Zeugnisse Dei-ner eigenen Augen zufolge glaubst, daß das erste Ver-langen, welches wir bei den Menschen und Thierenwahrnehmen, ein Hang zur Nahrung sey. Das Säu-gethier wendet sich nach der Brust seiner Mutter, dasEierlegende nach irgend einer gröbern Kost; und esfolgt daher unwidersprechlich, daß das Thier, so wiees auf die Welt kommt, auf eine mehr oder wenigerunbestimmte, oder mehr oder weniger bestimmte Artund Weise, das zusammengesetzte Gefühl von einemBedürfniß und einem Gegenstände, der es befrie-digen kann, in sich hat. Dieses Gefühl macht inallen Thieren den Grundtrieb der Vervollkommnungaus; es ist dasjenige, was man Instinkt nennt. Vonseiner Ursache und seinem Ursprung reden wir, wie ichDir gesagt habe, ein andermal; seine Natur aber müs-sen wir hier ergründen.
Du erinnerst Dich doch der schönen Reden der Dio-time über die Fähigkeiten der menschlichen Seele, die