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seyn als der Westwind, wegen der gleichförmigen, täg-lichen Bewegung der Erde von Abend nach Morgen.Nichts konnte die Atmosphäre verändern- Ein jedesThier, eine jede Pflanze mußte an dem Orte hervor-kommen, der ihrer Natur am gemäßestcn war. DieBaume waren immer gleich voll von Früchten, Blüthenund Laub; die Erde fand in der Abwechselung der Jahrs-zciien kein Hinderniß, ihre unendliche Zeugungskraft zuentwickeln. Die beständige Gleichheit der Natur lie-ferte Krauter und Früchte, die viel nahrhafter waren,und deren Arten durch die schnelle Folge der Jahrszel-ten haben zerstört werden müssen. Mensch und Thierfanden ihren Unterhalt überall um sich her, und wederder eine noch das andere konnte jemals in der trauri-gen Nothwendigkeit seyn, in dem Blute oder in denEingeweiden seines. Gleichen sich eine scheußliche Nah-rung zu suchen. Sehr selten verließ der Mensch denErdgürtcl, worin er geboren war; weil er sich an kei-nem Orte so wohl befand, als in seiner Heimath. Dajeder Mensch sich für den glücklichsten auf Erden hielt,so war aller Ehrgeiz und alle Eigenthums- oder Er-oberungssucht unmöglich. An Handlungsunternehmun-gen konnte nicht gedacht werden; denn es war nichtsauf der Erde, das, wenn es von einem Orte zum an-dern gebracht würde, nicht unnützlich hätt« scheinenmüssen, und ohne Werth. Bei einer so gleichförmigenVerfassung der Dinge, mußten die Menschen sich ein-ander ähnlich sehen, und der Mensch erblickte in jedemeinzelnen Wesen seiner Art, das ihm begegnete, sich