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Alexis.
Ja.
Di o kles.
Also würdest Du, wenn die Triebe irgend einesWesens gegeben waren, daraus mit Sicherheit die Ar-ten des Genusses folgern, deren seine Natur fähig ist?
Alexis.
Ganz gewiß.
Diokles.
Gingen seine Triebe ins Weite, und halten keineeingeschränkte Anweisung, so würdest Du ohne Zweifeldaraus schließen, daß dieses Wesen eines Genussesüber das hinaus, wovon es in seinem gegenwärtigenZustande sich einen Begriff machen kann, fähig sey.
Wenn Du nun über dieHoffnung, die dem Menschenangeboren scheint, nachdenkst; nicht über jene alltäg-liche Hoffnung, die nur nach einem bessern^ in Ber-glcichung mit dem gegenwärtigen Zustande,^hiysteht,sondern über eine solche Hoffnung, welche das absolute,obgleich unbestimmte Bessere, zum standhaften Zidlehat, so wirst Du überzeugt werden, daß der Sehnsuchtdes Menschen, seinem Instinkte, seinem Verbesserungs-triebe etwas Unausgemachtes zum Grunde liegt, wel-ches über alles, was sich in unserm gegenwärtigen Zu-stande erreichen laßt, hinauswill: folglich der Menschmit einem andern Zustande in nothwendiger Vcrknü-pfung stehen muß.
Alexis.
Wird er zu diesem Zustande gelangen?
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