Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
538
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Diokles.

Nein, wirklich nicht.

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Ich trage mich seit einiger Zeit mit einem wichtigenVorhaben, das auf mein ganzes Leben Einfluß habenmuß. Ost kam mir der Gedanke, mich nach Dodonaund nach Delphi zu begebe», um den Rath der Götterdarüber einzuholen. Zweifel an dem Werth und an derMöglichkeit der Orakel hielten mich bisher zurück. Duhast mich von diesen Zweifeln befreit, und ich bin nunentschlossen, mich an die Götter zu wenden, durchdrun-gen von einer Ehrfurcht, die ich vorher nie gekannthabe, welches mir diejenige Fassung zu seyn scheint,mit der man es wagen darf, ihre Tempel zu betreten,und auf ihre Gunst zu hoffen.

Diokles.

Das ist mir sehr angenehm, mein lieber Alexis, undum so mehr, da die Gottheit Dir Deine Reisen erlas-sen wird; denn eine solche Gemüthsfassung, mein Freund,ist hinreichend, sie auf diesen Hügel herabzubringen,und in Dich selbst, wo sie vollkommen verständliche Ora-kel geben wird, ohne daß Du nöthig hättest, die ge-schäftige Weisheit der Priester zu Hülfe zu nehmen, umsie Dir zu erklären.

Alexis-

^ —Bester Freund!

Diokles.

— Nun, was willst Du?

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