Band 
Sechster und letzter Band.
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ist die Wirkung der anziehenden Kraft nach 8., größerin llr als in L, und das Gleichgewicht zerstört. DerPlanet ä. L wird also nothwendig eine Drehung umsich selbst, aus durch cl, nach L erhalten, und dereine Pol der Achse dieser Umdrehung der Punkt 6, undder andere Pol, der entgegengesetzte Punkt seyn; dasheißt, diese Achse muß auf der Flache der Bahn durch-aus senkrecht stehen. Da nun dieser Zustand eines Pla-neten, der durch irgend eine Bahn um seine Sonnelauft, aus gegenseitigen Verhältnissen zwischen ihmund seiner Sonne, und aus der Modifikation seinerprojcctiven oder fortrückenden Bewegung nothwendigfließt, so folgt daraus, daß wenn ich an einem Plane-ten diesen Zustand verändert finde, die Ursache davonin einer fremden Kraft gesucht werden müsse. Nunsehe ich, daß die Erdachse, mit einem Winkel von66°, 31', auf der Fläche ihrer Bahn sich neigt, undmuß auf eine Kraft von außen schließen, welche dieseWirkung hervorbringt. Diese Kraft aber, wo anderswäre sie zu suchen, als in demjenigen Körper, welcherunserer Erde am nächsten, dessen Wirkung auf alle ihreflüssigen Theile so merklich, und in dessen Bewegungennoch so viel unregelmäßiges ist: nämlich im Monde?

Man wird sagen, der Mond sey vielleicht mit derErde zugleich gebildet worden. Dieses halte ich fürunmöglich, aus zwei Gründen-

1) Wäre der Mond in demselben Augenblicke mitder Erde zugleich gebildet worden, so hätte er, in wasfür ein lokales Verhältniß mit der Erde er auch gesetzt