1180 Claff. XLl. Von der Hauß⸗Apotheck.3. Rauch von Aniß in die Naſe gelaſſen.. Buretſch⸗Safft vermiſcht mit Zucker/ und getruncken.Baſili en⸗Blaͤtter in Waſſer geſotten/ und getruncken.Cardobenedieten⸗25„ 2 nhHalbey⸗ ⸗ 2 gſſer.Roſen⸗⸗ ⸗ ſ 1Rauten⸗⸗⸗ J.5. Eine gute Gedaͤchtnuß.Man netzet ein ſauber Leinen⸗Tuch in Steinklee⸗Waſſer/ bindet es umdas Haupt. 6t 5er:
Man nimmt Roßmarin⸗ 2
e— 2 2 2.
eliſſen⸗ ⸗ aſſer/ jedes 2. Loth·
Ochſenzungen⸗⸗ ſſer/ oth
Borragen⸗ ⸗ J
guten gemeinen Brandenwein/ 1. Loth.Vermiſcht es unter einander.
Uſus.
Danvon trincket man Morgens 2. Loͤffel voll’ und beſtreichet das Genickdamit/ ſo offt der Mond im Widder iſt.
6. Fuͤr den Erbgrind.
Man nimmt Alantwurtz/ 1. Handvoll/ ſaͤubert/ ſchabets und ſtoͤſſets ineinem Moͤrſer. Siedet er hernach in* Butter/ ſo erſt ausgeſtoſſen undnicht geſotten ſeye. Schuͤttet ſelbige auf einen neuen Ziegel/ und laͤſſets dar-durch lauffen in friſch Brunnen⸗Waſſer/ daß es darinn geſtehe/ nimmt 1. Loͤf-fel voll/ machts zu einem Saͤlblein.
Ferner nimmt man Eychenlaub/ 1. Handvoll.
Erkenblaͤtter/ auch ſo viel.Siedet dieſes in flieſſendem Waſſer. Damit zwagt man den Erbgrind/ undropfft die Kolben des Haars/ ſo weit der Grind gehet/ heraus. Reibet alsdannobgemeldte Salbe darein.
Brennet hernach Aſchen von rothen Reben zu einem Pulver/ reibet ſolchesauch in den Schaden. 13
1m 7. Fuͤr den Schnupffen-Man nimmt 1. Handvoll Aniß/ machets auf einem eyſern Blech xbS
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