und mit größerer Umständlichkeit behandelt zu haben, leitete er stetsauf dasselbe zurück. Einige Abschnitte besonders, wie die von demUnterschiede des Oéluti und Relatif, von der Veränderung deSParticipe passé, sind auf eine treffliche Weife behandelt. Undwer hätte ihm nicht, beim Hinblicke auf die unbedeutenden, ja oftzurückstoßenden Uebungen, welche mehrere Grammatiken entstellen,für die geist- und geschmackvollen Aufgaben, die von Ab-schnitt zu Abschnitt interessanter werden, dankbar sein müssen?
Ungeachtet dieser Borzüge, und einer Menge anderer, die ichaufzählen könnte, wenn das Werk erst meines Lobes bedürfte, wurdegleichwohl noch einiges vermißt. Besonders mußte es jeden Lehrer,der gewohnt war, Anfangs nichts als die Formenlehre vorzunehmen,von der Declination der Artikel und der Hauptwörter gleich zu denBeiwörtern, Zeitwörtern u. s. w. überzugehen, und erst später diesyntaktischen Regeln zu behandeln, nicht wenig befremden, hier dieFormenlehre und die Regellehre aufs Innigste verwebt zu sehen,und zu bemerken, daß die Anlage des Ganzen die Zumuthung ent-halte, man solle von Anfang an AlleS, was nur immer zu einemRedetheile gehört, durchgehen, z. B. also, nach Erlernung des Ar-tikels sich sogleich mit allen Eigenthümlichkeiten in Rücksicht auf denGebrauch und die Auslassung desselben beschäftigen. Wollte manaber die Regeln für Ein Mal bei Seite lassen, und zu einem neuenRedetheile, z. B. zu dem Beiworte, übergehen, so fand man keineAufgabe, die ohne Kenntniß jener syntaktischen Regeln übersetzt wer-den konnte. In diesem Punkte weicht nun die neue Ausgabe gänz-lich von den frühern ab.
Zwar sind hier auch nicht die Paradigmen aller Redetheile mitden dazu gehörigen Uebersetzungsstücken, gleichsam wie ein eigenerTheil an die Spitze des Werkes gestellt worden; aber jeder Rede-theil ist doch wenigstens so behandelt, daß zuerst das Formellenebst Uebungen, die gar keine Regeln voraussetzenu nsodann erst die syntaktischen Regeln vorkommen,von Aufgaben begleitet, in denen vorweg Rücksicht auf die frühernRegeln genommen ist. So ist also auch dem deutschen Theil einecursmäßige Eintheilung gegeben worden, nach welcher manungehemmt die Formenlehre einzeln einüben, und dann erst die Re-geln, auf deren einfache Darstellung alle Sorgfalt verwandtworden ist, behandeln kann. In Allem sind drei Curse angenom-men worden; dem dritten wurden die seltenern, subtilern Punktezugewiesen.
Außer dieser Trennung der Formenlehre und der Regellehre habeich mir Vervollständigung des Werkes angelegen sein lassen.Es ist kein Abschnitt, der nicht Zusätze erhalten hätte. Die beträcht-lichsten enthalten die Abschnitte: Ueber den Gebrauch von cle alsZeichen der Génitif- und Xdlatif - Verhältnisse ; über die verneinen-den Partikeln; über die Vorwörter und Bindewörter. — In denfranzösischen Theil ist die Lehre von der, den Franzosen eigenthüm-lichen Interpunktion aufgenommen worden. Und wie die Galli-