Clafl. XLI. Von der Hauß⸗Ape theck. 1217
darinn geſeſſen. Hernach ins Pett ge gt/ und darauf geruhet. MNedannwieder vom vorigen Pulver auf drey Biſſen Brod genommen/ und dieſesdrevmal nacheinander gethan.
8. Wann eine Frau nicht gebaͤhrenkan.Man nimmt Mumix, und 1Einhorn⸗Pulver/ jedes ein drittheil Quint.Giebts der Frau in einem SeOder:Krebs⸗Augen zerſtoſſen/ 1. LothItem: Weinreben⸗Blaͤtter zerſtoſſen und zerdruckt.Von dieſem zwingt man den Safft aus. Oder laͤſſets im Waſſer ſieden/undegiebt der Frauen davon zutrincken. 1Ferner: Die Fraue ſolle auch Apffelkern im Munde zerkaͤuen/ undhinab ſchlucken. 8Ingleichem aͤuſſerlich: Man P.cewurhnt Wein und Baum-Des, beſtreicht der Frau den Bauch damit.10. Zu Abtreibung eines todten Kinds in Mutterleib.Man nimmt geſtoſſen Neſpelkern/ einer Nuß groß/ in Poley⸗ und Ca-millen⸗Waſſer unter einander/ und giebts der Frau warm zu trincken.Nota. Was ferner an Weiber⸗Artzneyen ermangelt/ und in dieſen ze-hen Stuͤcken nieht begriffen/ ſo iſt in dieſem Tractat aneinund anderm Ort ein mehrers nachzuſehen.
XL. Von Kinder⸗Artzneyen.
1. Fuͤr das Hertzgeſpann der Kinder.Man nimmt Peterſilienwurtzel.Suͤßholtz/ jedes 1. Loth.Odermenig/ 1. Handvoll.w groſſe Hirſchzung/. Handvoll. 5 1Dieſes alles thut man in eine Maaß Waſſer/ iaͤſſets uͤber dem Feuer 2. queerFinger breit einſieden/ hernach durch ein Tuch geſiehen/ und ſo viel Zucker dar-ꝛu gethan/ daß mans ſpůhren kan/ und einen Wall aufſieden laſſen.Uſus.Darvon giebt man dem Kind nach Durſt zutrincken/ zuvor aber mußmans/ an der rechten Seiten gegen der Leber/ mit nachfolgendem Saͤlblein
ſchmieren:Ppp pppp Man
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