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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Claſt. kLII. Von Wag und Gewicht. 1251

2. Die andhabe/ darbey man die Wage dufſhänget,t CD.

3. Der Hacken/ woran man die Laſt haͤngt/ AE. Dieſes kan auch dieSchale ſeyn/ darinn man die Wahre leget/ ſo man abwigen will.

4. Der Gewichtſtein/ welcher an dem Wagbalcken AßB. hin⸗und hergeſchoben wird/ iſt FG.

F. Der untere Hacken g. worbey man die umgekehrte Wage haltenund auffhaͤngen kan.

Mechanice kan von einem Schloſſer die Schnellwagekuͤrtzlich nachfol-gender Geſtalt gemacht und verfertiget werden.

z. Erſtlich laͤſt man von Ahorn /Kirſchbaumenoder andern zarten har-ten Holtz ein Staͤblein/ ohngefehreiner Ellen lang/ und eines Zolls oder Dau-mensdick/ rund/ und vornen einen Knopff B. daran drehen/ damit das ange-haͤngte Gewicht mit ſeinem Ring/ durch welchen der Wagbalcken innen ſte-hend gemacht wird/ niederſchlaͤgt/ nicht abfallen koͤnne.

2. Wann nun dieſesfertig iſt/ ſo ſchiebet man einen eiſernen Ring Gmit einem daran hangenden Senckel oder Gewicht F. ſo ohngefehrein Pfundmit einander wigt/ daran/ alſo daß ſolches willig und gerne an dem Staͤbleinmoͤge hin und hergeſchoben werden.

3. Macht man von Eiſen ein Schuͤhlein. Al. ohngefehr 3.0der 4. Zolllons beſchlaͤgt damit vorbeſagtes Staͤblein gegen dem Kopff uͤber/ wie dieIguranweiſet/ und macht faſt an daſſelbige hinten bey Eeinen Eiſenen run-den Stefft/ und darinn einen Hacken/ daß man das jenig/ etwas man abwigenwill. h. daran haͤngen koͤnne.

4. Nahe bey dieſem/ macht man oberhalb abermalen einen rundenStefft/ daran ein Kettenglied mit einem Ring/ wie in der ſigun bey D. zuſehen/ damit man die Wage darbeyhalten oder auffhaͤngen koͤnne. Es ſolleaber folches oben fein gangbarſeyn/ damit die Wage gerne auff und abgehenmoͤge..

5. Ferner macht man unten an dem Eiſernen Schuͤhlein bey g abermalein Kettenglied/ mit einem eiſernen Ring/ damit man die Wage umwen-den/ und auff der andern Seiten etwas weniges abwigen/ und die Wagemit dem Ring ghalten koͤnne. Da dann alle Theilung dieſer Seitenkleinerund enger als die obere kommen/ wie hernach folgen wird.

6. Nachdeme nun die Wage vorgelehrter maſſen zugerichtet worden/ ſonimmt man ein gerechtes Pfund/ haͤngt ſelbiges an den hintern Hackenbey Han/ ruckt hernae weit auff dem Staͤblein hinein bißdaß der Wagbalcken innen ſtehet daſelbſten macht man auff dem Wagbal-cken 1B den Puncten des erſten Pfunds.

7. Ferner haͤngt man zu vorigem Pfundan dem Hacken E noch ein

Ttt titt ij Pfund